
Jahresabschluss 2025 und Ausblick auf 2026
Wie in jedem Jahr ziehe ich Ende Dezember eine Bilanz wie mein Schreibjahr und mein Jahr 2025 generell verlaufen ist. Lasst uns also schauen, was alles passiert ist!
Dieses Jahr fällt die Reflexion ein bisschen anders aus als im letzten Jahr. Das hängt vor allem daran, dass mein Schreibjahr nicht so voll mit Veröffentlichungen war, wie im letzten Jahr. Stattdessen habe ich mehr im Hintergrund gearbeitet und Projekte für das nächste Jahr auf den Weg gebracht.
Doch wo fange ich an?
Beginnen wir am besten mit einer persönlichen Reflexion, denn diese ist doch in diesem Jahr intensiver als in den Jahren davor. Gefühlt ist einfach sehr viel passiert. Besonders positiv war für mich mein Juni in Japan, der hat mich persönlich sehr weit gebracht und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr zum runden Geburtstag nochmal hinfliegen kann. Ich würde wahnsinnig gerne nach Hokkaido oder Okinawa. Außerdem war der Urlaub für mich super inspirierend und für die Recherche für den Silkpunk auch echt wichtig.
Leider war nicht alles positiv, denn ich hatte mehrere Tiefs und konnte nicht immer mein Arbeitspensum schaffen – wie ihr vielleicht selbst gemerkt habt. Hier muss ich auch die Reißleine ziehen und #DarkSlav entweder auf 2027 verschieben oder ganz aufgeben. Letzteres muss ich in Ruhe entscheiden, wenn ich mehr freien Kopf für das Projekt habe.
Nun aber zum Schreiben!
Veröffentlicht habe ich in diesem Jahr in zwei Anthologien. Einmal findet ihr „Nur ein Theaterstück“ in „Dunkle Wesen, stille Schatten“ von Mika Krüger und „Ungewöhnliche Maßnahmen“ in „Dolche & Gewänder“ vom Silvanus Verlag. Sonst habe ich mehrere Verlagsabsagen bekommen, an verschiedenen Exposés und Leseproben gearbeitet und generell einfach überarbeitet. Das war vielleicht der Hauptteil meines Schreibjahres. Überarbeiten und neue Projekte planen. Dazu zählt auch das Patreon/Ko-fi-Projekt „SpukZone“, bei welchen ich das erste Drittel geschrieben habe.
Messen habe ich übrigens, wenn ich mich nicht verzählt habe, acht besucht und dort auch ab und zu Lesungen gehalten. Besonderes Highlight war die Lesung auf der Leipziger Buchmesse. Ich habe auch vier Schreibworkshops besucht, um mich in bestimmten Bereichen weiter zu sensibilisieren und bilden und kann das nur jeder Person raten.
Durch den Besuch der Leipziger Autor*innenrunde habe ich auch den Mut gefunden ein zweites Standbein beim Sensitivity Reading aufzubauen und dafür auch Schreibworkshops anzubieten. In diesem Jahr gab es den Workshop „Neurodivergenz & Schreiben“. Im nächsten Jahr sind vier weitere geplant.
Neben den Messen war Streaming auch Twitch auch wieder ein großer Teil von meinem Alltag. Ich habe es geschafft wieder regelmäßiger Produktivstreams anzubieten, es gab viele gemischte Themenstreams und tolle „Autor*innen im Gespräche“. Außerdem bin ich sehr froh nun die Manga- & Animestreams anbieten zu können. Diese machen wir auch immer sehr viel Spaß.
Es lässt sich also subsumieren, dass ich vielleicht nicht ganz so viel geschrieben und veröffentlich habe, aber einiges lief im Hintergrund, was ich meistens gar nicht so bemerkt habe.
Was erwartet euch im nächsten Jahr?
Beginnen wir mit den Veröffentlichungen:
Im nächsten Jahr stehen drei Kurzgeschichtenveröffentlichungen an, die alle erstmal eher in der ersten Jahreshälfte passieren werden. Weiter wir in der ersten Märzwoche der erste Band meiner Silkpunkreihe veröffentlich werden und ich freue mich sehr darauf!
Nun zum Schreiben:
Hier möchte ich den Rohtext für ein Projekt schreiben. Es ist noch unsicher welches und ich weiß auch noch nicht, ob ich bald an Band 2 vom Silkpunk arbeiten muss, aber nach dem Jahr fast nur Überarbeiten, möchte ich endlich wieder schreiben und mir den Spaß daran zurückholen. Außerdem werde ich die restlichen Kapitel von „SpukZone“ fertig schreiben und auf Patreon/Ko-fi veröffentlichen. Außerdem habe ich direkt noch zwei Kurzgeschichtenausschreibungen, für die ich gerne im Januar noch etwas schreiben möchte.
Sonstige Projekte:
Für Patreon will ich versuchen den Yokai-Podcast wieder aufzugreifen, gerade, weil es auf die Buchveröffentlichung zu geht. Ich möchte das Pen & Paper für den Silkpunk planen und natürlich weiter versuchen Social Media und Patreon/Ko-fi weiter zu bespielen. Außerdem möchte ich meine Schreibworkshops anbieten und dafür einen Newsletter gestalten. An Messen steht auf jeden Fall die LBM und die FARK und vielleicht die DoKomi an. Alles andere wird sich im Verlauf des Jahres mit möglichem Umzug und Arbeitsplatzwechsel ergeben.
Damit nehme ich mir hoffentlich mal nicht zu viel vor – habe aber im Gefühl, dass ich wieder nicht alles schaffen werde. Ich versuche aber positiv auf 2026 zu blicken und bin gespannt, was das neue Jahr bringt.